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Der emcra EU-Fördertipp informiert Sie regelmäßig auf einen -kurzen- Blick über Wissenswertes aus dem europäischen Förderdschungel. Sie erhalten entweder Informationen zu einer interessanten Ausschreibung der EU oder Tipps aus der Praxis zur erfolgreichen Antragsstellung bzw. zum richtigen EU-Projektmanagement. Viele Newsletter bringen viel Letter und wenig News bzw. nützliche Informationen. Dafür kosten sie Zeit. Wir bringen alle 14 Tage für Sie etwas mehr Licht in den Förderdschungel. Dazu gibt es kurze Informationen aus der emcra-Welt.

Sie können den emcra EU-Fördertipp 14tägig kostenlos abonnieren. Bitte senden Sie einfach eine Mail an eu-foerdertipp@emcra.com mit Ihrem Namen, Ihrer E-Mail Adresse und dem Hinweis im Betrefffeld "Ich möchte den emcra EU-Fördertipp abonnieren".

Hier finden Sie immer die drei neuesten Ausgaben:

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Aktueller emcra EU-Fördertipp vom 24. Februar 2010 (PDF-Version)

EVE – Projektdatenbank der Generaldirektion Bildung und Kultur der Europäischen Kommission:
EVE ist die Abkürzung für „Espace Virtuel d`Echange“ und soll als elektronische Plattform den Informationsaustausch in und über europäische Projekte in den Bereichen Bürgerschaft, Kultur, Bildung, Mehrsprachigkeit, Sport, Jugend und den Europäischen Jahren unterstützen. Über die im März 2009 eingerichtete Plattform können Projekte und ihre Ergebnisse recherchiert werden, die von der Generaldirektion Bildung und Kultur der Europäischen Kommission abgedeckt werden. Dazu gehören Projekte, die z.B. über die EU-Förderprogramme der aktuellen Finanzperiode 2007-2013 „Kultur 2007-2013“, „Jugend in Aktion“ oder das „Programm Lebenslanges Lernen“ gefördert werden.
Die Datenbank wird nach und nach mit Informationen der Projektkoordinatoren gespeist, die die Daten fortlaufend aktualisieren. Durch diesen interaktiven Ansatz wird das Informationsangebot auf EVE mit den Fortschritten der EU-Projekte und den von den Projektkoordinatoren hochgeladenen Ergebnissen (z.B. Projekt-Webseiten, Partnerinformationen, Lernmaterialien oder Hand- und Lehrbücher) stetig anwachsen.
Bei der Einrichtung der Plattform wurden auch Informationen zu Projekten hochgeladen, die zu einem früheren Zeitpunkt finanziert wurden. So sind bereits Hunderte Projekte zu Bildung und Kultur, die im Rahmen der Programme der Finanzperiode 2000–2006 finanziert wurden, auf der Webseite zu finden.

Unser Tipp: EVE richtet sich an alle Akteure, die an EU-Programmen im Bereich Bildung und Kultur beteiligt sind, ebenso wie an Akteure, die in Zukunft von EU-Förderprogrammen profitieren möchten. So bieten die in EVE eingespeisten Projektbeispiele eine wichtige Informationsquelle für potenzielle Antragsteller: Sie können über einen zentralen Zugang Informationen zu bereits geförderten Projekten einholen, die sehr hilfreich sind, um die eigene Projektidee besser einzuordnen. EVE erleichtert die Recherche enorm und erspart die zu Teilen mühselige Suche nach Listen bereits geförderter Projekten, Projektkompendien oder Best-Practice Broschüren über die jeweiligen Programmwebseiten.
Den Zugang zu der EVE-Plattform bekommen Sie über die folgende Webseite: http://ec.europa.eu/dgs/education_culture/eve/alfresco/faces/jsp/
browse/browse.jsp

Die Recherche erfolgt über folgende sieben Bereiche Themenbereiche: „Jugend“, „Sport“, „Mehrsprachigkeit“, „Europäische Jahre“, „Allgemeine und berufliche Bildung“, „Kultur“ und „Bürgerschaft“.
Aktuell ist nur eine englische Version verfügbar; deutsche und französische Übersetzungen sollen folgen.
Weiterführende Informationen zu EVE erhalten Sie unter http://ec.europa.eu/dgs/education_culture/eve/about_de.htm

emcra informiert

Sechsmonatige Weiterbildung „Qualifizierung zum EU-Fundraiser“ 
- in Berlin: Einstieg zum 22. März 2010 noch möglich – jetzt anmelden und Platz sichern
- Start in Berlin: 28. April 2010
- Start in München: 19. Mai 2010

Die sechsmonatige Weiterbildung ist zertifiziert – Förderung über einen Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit ist für Arbeitnehmer und Arbeitsuchende möglich. Weitere Informationen finden Sie hier.

Eintägiges Kompaktseminar „Einführung in den EU-Förderdschungel“ 
- nächster Termin in Berlin: 26. März 2010 (mehr)

Kontakt: Wir beantworten gerne Ihre Fragen zu unserem Seminar- und Weiterbildungsangebot persönlich. Rufen Sie uns an unter 030/3180 1330 oder schreiben Sie uns eine Email an info@emcra.com.

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emcra EU-Fördertipp vom 10. Februar 2010 (PDF-Version)

Aktuelle Ausschreibung für zivilgesellschaftliche Organisationen aus den EU-27 und den IPA-Staaten (Westbalkan und Türkei) – Frist zur Einreichung von Projektvorschlägen endet am 6. Mai 2010:
Das Programm „IPA – Socio-Economic Partnership Programme“ ist Bestandteil von IPA.
IPA steht für „Instrument für Heranführungshilfe“ (Instrument for Pre-Accession Assistance) und ist zentrales Förderinstrument der Europäischen Union (EU) für die Länder des sog. Westlichen Balkans und der Türkei. Ziel ist, die offiziellen und potenziellen EU-Beitrittskandidaten bei der Angleichung an die Standards und Politik der EU zu unterstützen.
Das „Socio-Economic Partnership Programme“ ist eines von vielen Förderkomponenten, die sich aus dem IPA-Fördertopf speisen. Das Programm zielt auf die Entwicklung und den Dialog in der Zivilgesellschaft, indem zivilgesellschaftliche Initiativen und der Kapazitätenaufbau gefördert werden.
Eine aktuelle Ausschreibung fokussiert auf die Entwicklung von Partnerschaften von zivilgesellschaftlichen Organisationen aus den EU- und IPA-Staaten, die im sozioökonomischen Bereich tätig sind.

Unser Tipp: Die Ausschreibung ist besonders interessant für Wirtschaftsverbände und für (Sozial-) Verbände und Vereine, die sich auf internationaler, europäischer oder nationaler Ebene beispielsweise für die Interessen von Arbeitnehmern oder besonders schutzbedürftigen Gruppen einsetzen oder für Institutionen, die im Bereich Umweltschutz, Menschenrechte oder Verbraucherschutz tätig sind. Folgende Sektoren oder Themen werden bevorzugt gefördert (Auswahl): Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz; Produktsicherheit, einschließlich Verbraucherschutz; Umwelt und rationelle Energieverwendung; soziale Unternehmensverantwortung („corporate social responsibility“) und Integration von besonders schutzbedürftigen Gruppen (Frauen, Minderheiten, Menschen mit Behinderung etc.).
Anträge stellen können nicht-gewinnorientierte Organisationen aus den 27 EU-Mitgliedstaaten oder aus den IPA-Staaten. Zu beachten sind dabei die speziellen Vorgaben der Ausschreibung an das Partnerkonsortium.
Im Rahmen der Ausschreibung sind insgesamt 5 Mio. EUR zu vergeben. Die EU fördert die auf maximal 30 Monate ausgerichteten Projekte mit mindestens 50.000 EUR und maximal 500.000 EUR.  
Die Ausschreibungsdokumente können Sie über die zentrale Datenbank im Bereich der EU-Außenhilfe „EuropeAid“ recherchieren:
https://webgate.ec.europa.eu/europeaid/online-services/index.cfm?do=publi.welcome (Sie finden Sie Ausschreibungsdokumente, indem Sie z.B. über „Recherche par référence“ oder „Search by reference“ gehen und dann die Kennzahl für die IPA-Ausschreibung eingeben: 129637).

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Weiterbildung „Qualifizierung zum EU-Fundraiser“
- Start in Berlin: 28. April 2010
- Start in München: 19. Mai 2010

Die sechsmonatige Weiterbildung ist zertifiziert – Förderung über einen Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit ist für Arbeitnehmer und Arbeitsuchende möglich. Weitere Informationen finden Sie hier.

Kontakt: Wir beantworten gerne Ihre Fragen zu unserem Seminar- und Weiterbildungsangebot persönlich. Rufen Sie uns an unter 030/3180 1330 oder schreiben Sie uns eine Email an info@emcra.com.

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emcra EU-Fördertipp vom 27. Januar 2010 (PDF-Version)

Europäischer Integrationsfonds für Drittstaatenangehörige – Einreichfrist für grenzüberschreitende Projekte endet am 3. März 2010:
Der Europäische Fonds für Integration von Drittstaatenangehörigen – kurz Integrationsfonds genannt – ist ein Instrument, das zur Entwicklung und Durchführung einer gemeinsamen europäischen Integrationspolitik beitragen soll.
Der Integrationsfonds fördert die Aufnahme und die Integration von Personen, die keine EU-Bürger sind. Ziel ist, Voraussetzungen zu schaffen, um die Integration von Zuwanderern mit unterschiedlichem wirtschaftlichem, sozialem, kulturellem, religiösem, sprachlichem und ethnischem Hintergrund in den EU-Mitgliedstaaten zu erleichtern. Spezielle Zielgruppe sind Nicht-EU-Bürger, die die Voraussetzungen für einen rechtmäßigen Aufenthalt in einem EU-Mitgliedstaat mitbringen.
Im Rahmen der aktuellen Ausschreibungsrunde der EU-Kommission – Generaldirektion Justiz und Inneres für die sog. Gemeinschaftsmaßnahmen („Community actions“) stehen insgesamt 4,58 Mio. EUR zur Verfügung. Antrags- und Teilnahmeberechtigt sind u.a. nationale, regionale, lokale oder kommunale Behörden, Nichtregierungsorganisationen und andere öffentliche und private Einrichtungen, inkl. Hochschulfachbereiche und Forschungszentren aus den beteiligten 26 EU-Mitgliedstaaten (ohne Dänemark). Die geförderten Projekte können mit mind. 200.000 EUR und max. 750.000 EUR bezuschusst werden. Dabei werden max. 80% der förderfähigen Gesamtkosten von der EU übernommen. Die offizielle Projektdauer umfasst max. 18 Monate.
Über die Gemeinschaftsmaßnahmen des Integrationsfonds werden grenzübergreifende Projekte gefördert, die verhältnismäßig viele Partner erfordern. Als Mindestanforderung müssen fünf eigenständige und unabhängige Institutionen aus fünf verschiedenen EU-Mitgliedstaaten beteiligt sein.

Unser Tipp: Erfahrungen aus vorangegangenen Ausschreibungsrunden bzw. aus dem Vorläuferprogramm zeigen, dass mit der Größe des Konsortiums auch die Bewilligungschancen steigen. Entscheidend im Auswahlverfahren ist neben der Partneranzahl die Relevanz des Projektes in Bezug auf die aktuellen Prioritäten der Ausschreibung in folgenden drei Bereichen: (1) Erfassung der Wahrnehmung der Öffentlichkeit und der Migration sowie Entwicklung eines umfassenderen Verständnisses von den Integrationsprozessen; (2) Förderung von Integrationsmaßnahmen, die auf die junge Bevölkerung abzielen und sich auf spezifische geschlechtsbezogene Fragen beziehen; (3) Förderung der Rolle zivilgesellschaftlicher Organisationen und der lokalen Behörden bei der Entwicklung von Integrationsstrategien.
Weiterführende Informationen zu den Anforderungen der aktuellen Ausschreibung finden Sie auf der Webseite der Generaldirektion Justiz und Inneres:
http://ec.europa.eu/justice_home/funding/integration/funding_
integration_en.htm
 (weiter unter “Community actions 2009”, “Call for Proposals 2009”).

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Weiterbildung „Qualifizierung zum EU-Fundraiser“:
- Start in Berlin: 10. Februar 2010
- Start in München: 19. Mai 2010

Die sechsmonatige Weiterbildung ist zertifiziert, Förderung über einen Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit ist möglich. Weitere Informationen finden Sie hier.

Kontakt: Wir beantworten gerne Ihre Fragen zu unserem Seminar- und Weiterbildungsangebot persönlich. Rufen Sie uns an unter 030/3180 1330 oder schreiben Sie uns eine Email an info@emcra.com.

 
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